Ausrüstung / Materialliste

Da ich mir selbst sehr gern anschaue, was andere Künstler so mit sich durch die Welt schleppen, zeige ich meine Ausrüstung jetzt auch. Ich habe beim Durchstöbern anderer Blogs schon oft neue Ideen gefunden und vielleicht findet hier ja auch jemand noch eine Anregung, das würde mich freuen.

Zuerst gibt es einen Überglick, dann den Inhalt der Stiftetasche im Detail und zum Schluss noch einen Absatz über die selbstgebastelte Feldstaffelei.

Überblick

Materialien
Das passt alles in oder an den Rucksack

Wenn ich das Haus mit dem Ziel verlasse, etwas zu malen, packe ich in meinen Rucksack (Deuter Speed Lite 20) meine Tasche mit den Malutensilien (Derwent Carry All Stiftetasche), ein paar Wasserbehälter von Nalgene, eine kleine Sprühflasche mit Wasser und meine selbstgebaute Feldstaffelei. Außen an den Rucksack hänge ich das Fotostativ (für die Feldstaffelei) und einen kleinen Dreibeinhocker, damit ich nicht die ganze Zeit stehen muss.

Der Inhalt der Stiftetasche im Detail

Derwent Carry All Bag
Inhalt des Derwent Carry All Bags im Detail

Im hinteren Teil der Tasche befindet sich ein Gummiband, dort steckt immer mein Pentalic Watercolor Journal (1), der weiß lackierte Deckel einer alten Bleistiftdose als Mischpalette (2), ein paar aus alten T-Shirts geschnittene Baumwolltücher zum Pinsel säubern (3) und ein Rest Aquarellpapier (4) um Farben zu testen.

Im forderen Teil der Tasche ist ein Netz, welches sich mit einem Reißverschluss verschließen lässt. Darin stecken neben dem Kleinkram (Radiergummi, Malmesser, Anspitzer, Geodreieck) ein Reisepinselset von DaVinci (5) ein kleiner Aquarellkasten (6), meine Gouachefarben (7) und ein „Artist’s View Catcher“ (8).

Ursprünglich waren drei Einsätze für Stifte (9) in der Tasche, ich nutze allerdings aktuell nur einen. Darin stecken Aquarellstifte von Faber Castell, die ich allerdings eher selten nutze. Wenn ich nicht möchte, dass man nachher eine Bleistiftvorzeichnung sieht, sind die Stifte ganz praktisch, da sie sich beim Kontakt mit Wasser auflösen. Ansonsten nutze ich sie ab und an, um am Ende noch ein paar Details hinzuzufügen. Zusätzlich zu den Stiften stecken dort auch noch ein paar Pinsel.

Als letztes schmeiße ich dann noch die Klammern in die Tasche (oder auch manchmal direkt in den Rucksack). Die großen Klammern nutze ich, um das Buch an der Staffelei zu befestigen. Die kleinen Klammern erfüllen viele Aufgaben. Sie halten das Tuch an der Staffelei, die Farben auf der Palette, man kann das Reisepinselset damit an die Staffelei klemmen usw.

Die Feldstaffelei

Die Feldstaffelei ist selbstgebastelt, Ideengeber dafür war James Gurney. Ich denke, die drei Bilder zeigen ganz gut, wie sie aufgebaut ist und wozu die einzelnen Teile dienen. In die Holzplatte sind Magnete eingelassen, die entweder meinen Aquarellkasten oder die Mischpalette halten. Die Scharniere lassen sich so einstellen, dass man eine gewisse Kraft benötigt, um sie zu bewegen. Dadurch bleibt beim Malen alles fest und kann trotzdem nachher wieder zusammengeklappt werden.

Meine Farbauswahl

Ich nutze Aquarellfarben und Gouachefarben, die Gouachefarben sind von Schmincke, die Aquarellfarben sind zum Teil von Schmincke, zum Teil von Daniel Smith. Die genaue Zusammensetzung ist denke ich gar nicht so spannend, ich habe von den drei Grundfarben jeweils eine warme und eine kalte Version, zusätzlich 1-2 Grüntöne, bei den Aquarellfarben noch einige Erdtöne und eine dunkle Version von jeder Grundfarbe. Bei den Gouachefarben habe ich noch weiß und schwarz mit dabei. Welche Farben man da genau nimmt, spielt wahrscheinlich gar keine große Rolle.

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